Aktuelle Projektinformationen

 01.12.2017, Odisha

Liebe Förderer des DIK e.V.

Der Schlüssel für eine bessere Zukunft ist Ihre Hilfe!

Indien ist ein Land mit vielen Gegensätzen! Wenige Reiche besitzen sehr viel, während so viele bettelarme Menschen nicht wissen, wie sie den nächsten Tag überstehen sollen!

Gerade in ländlichen Gebieten sind die Lebensbedingungen oft hart. Viele Familien haben keine Arbeit oder verdienen sehr wenig. Für medizinsche Versorgung oder den Schulbesuch der Kinder haben diese Menschen kein Geld. Wir vergessen oft, wie selbstverständlich unsere Kinder eine gute Schule besuchen können und somit einen besseren Start ins Leben haben!

Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie wichtig in dieser Armut eine helfende Hand ist! Unser Projektpartner Anuradha Mohanty von PECUC Odisha setzt sich seit vielen Jahren für die Ärmsten ein. Wir hoffen sehr, dass Sie ihn dabei unterstützten!

PECUC hat im Rahmen des Weltnaturschutztages (28. Juli) Pflanzen und Früchte verteilt, um das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt für die heutige und zukünftige Generationen zu schaffen. Das PECUC-Team gibt Kindern die Möglichkeit, Pflanzen zu setzen, das Wachsen zu beobachten und die Erträge zu ernten.

Gemeinsam mit dem DIK und seinen treuen Förderen unterstützt Anuradha Mohanty arme Menschen in Notsituationen. Duch kleine Starthilfen ermöglicht er ihnen eine neue Existenz und damit den Weg in ein besseres Leben! Ein bedarfsbasiertes Trainingsprogramm bildet Frauen aus, so dass sie ihre Familien ernähren können!

Fast täglich erreichen PECUC neue Hilferufe. Die Not der Menschen ist unsagbar. Deshalb brauchen wir Sie! Jede Spende ist für eine verzweifelte Familie der Schlüssel in eine bessere Zukunft!

Ich wünsche Ihnen eine frohe Adventszeit und gesegnete Weihnachten!


Ihre
Marianne Boellinger
1. Vorsitzende DIK e.V.

 
 

 01.10.2017, Odisha

Liebe Förderer des Deutsch-Indischen Kinderhilfswerkes!

Kalinga Augenklinik

Damit Kinder sehen können - die Klinik in Odisha rettet ihr Augenlicht.

In den letzten Wochen haben wir einiges Positives erleben dürfen!
So sammelten z.B. Kinder eines Gymnasiums Geld, um armen Kindern in Indien zu helfen. Wir konnten die Spende von 1.000 komplett an die Kalinga Augenklinik weiterleiten, so dass dadurch 10 Kindern das Augenlicht wieder gegeben werden konnte. Hierzu ganz herzlichen Dank auch von dem Leiter der Klinik:

Blindheit ist in Indien ein riesiges Problem. Jeder 60. Inder hat seine Sehkraft verloren. Unzählige leiden unter grauem Star, der - wenn er nicht operiert wird - unweigerlich zu Blindheit führt. Davon sind sogar schon Kinder betroffen.

Wer in Indien sein Augenlicht verliert, hat es schwer. Nur wenige Blinde finden eine Arbeit, viele werden zu Bettlern. Dabei könnte die Sehfähigkeit in vielen Fällen durch Frühbehandlung gerettet werden.

Das DIK unterstützt die Augenklinik unseres Partners NYSASDRI bei Odisha im Nordosten Indiens. Diese Klinik bewahrt viele Menschen, vor allem aber Kinder aus armen Familien durch Operationen vor den grausamen Spätfolgen von Erkrankungen der Augen. Oft genügt schon eine ambulante Therapie, um die kostbare Sehkraft zu erhalten.

Um noch mehr Kinder vor Blindheit zu retten, bittet das DIK im Namen der Kalinga Augenklinik um Ihre Hilfe!

Ebenso wichtig wie die Behandlung ist es, durch Programme zur Aufklärung und Vorsorge weitere Krankheiten zu verhindern. Deshalb werden auch regelmäßig Aufklärungsveranstaltungen durch Reihenuntersuchungen in Beratungsstellen und Schulen durchgeführt. Außerdem werden Vitamin-A-Kapseln an die Kinder aus den ärmsten Familien verteilt, um frühzeitige Erblindungen durch Mangelernährung zu vermeiden.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung und wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein langes, gesundes Leben!


Ihre
Marianne Boellinger
1. Vorsitzende DIK e.V.

 
 

 01.07.2017, Indien

Liebe Förderinnen und Förderer des DIK e.V.!

Good Life Center - ein Zuhause!

Good Life Center wurde 1996 gegründet und wir unterstützen dieses Projekt seit vielen Jahren. Das Team dort leistet vorbildliche Arbeit. Zu Beginn kümmerte sich der Gründer BASKAR um einzelne verwaiste Kinder - inzwischen werden dort 153 Kinder, die von Ihren Familien aufgegeben wurden, versorgt - sie erhalten Pflege, Obdach, Bildung und Rehabilitation - nur so können sie später ein eigenständiges Leben führen.

Wir berichteten vor längerem von dem Baby, das vor den Türen des GLC gefunden und versorgt wurde. Dieser Junge ist inzwischen durch die fürsorgliche Betreuung ein gesundes, liebenswertes Kind geworden.

Die Kinder werden durch lokale Schulen erzogen. Die Betreuer begleiten die Kinder jeden Tag zur Schule. Den Kindern wird in ihrer Ausbildung geholfen, indem sie ihre Heimstudie beaufsichtigen und ihnen Unterricht in den Abendstunden geben, um in schwierigen Themen zu verbesssern.

Darüber hinaus werden spezielle Klassen und motivierende Kurse organisiert, bevor öffentliche Prüfungen und Brückenkurse während der Ferien für diejenigen, die in SSLC-Klassen und Höhere Sekundarklassen gehen.

Nach Abschluss ihrer Schulbildung werden diejenigen, die mehr als 60% markieren, an +2 Klasse und später für die Hochschulbildung in externen Institutionen wie Hochschulen, Universitäten und Berufsinstitutionen geschickt. Die anderen werden zur Berufsausbildung und zum kurzfristigen Berufslauf geschickt. Nach Abschluss des Studiums oder der Ausbildung erhalten die Studierenden Beratung und Anleitung zur weiteren Beschäftigung. GLC hilft ihnen, in die Welt zu gehen und sich niederzulassen.

Diese Kinder brauchen eine Chance auf ein besseres Leben; bitte helfen Sie uns dabei - wir benötigen Ihre Unterstützung!

Ende des vergangenen Jahres wurden wir vom Good Life Center um Hilfe für ein neues Gebäude gebeten. Wir konnten durch Ihre Spenden bereits einen Großteil der Kosten für den Aufbau erbringen, doch jetzt benötigen wir für die Fertigstellung weitere Gelder!

Durch das neue Gebäude soll 50 armen Kindern eine Heimat geboten werden. Dazu benötigen wir weitere finanzielle Mittel. Der Baufortschritt wird vor Ort ständig von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter überwacht - das Gebäude wird August-September fertig gestellt sein - wir werden darüber berichten!

Bitte unterstützen Sie uns hierbei !!

VISION Good Life Center

Wir bemühen uns, eine kindgerechte Gesellschaft zu schaffen, in der alle Kinder frei von Ausbeutung sind und eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten. Unser Traum ist es, die Obdachlosen und Hilflosen zu befreien, indem wir ihnen Sicherheit, Schutz und Rehabilitation bieten.

Wir benötigen Ihre Hilfe!

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung und wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen eine erholsame Ferienzeit!


Ihre
Marianne Boellinger
1. Vorsitzende DIK e.V.

 
 

 01.04.2017, Odisha

Liebe Förderer des DIK e.V.!

Kalinga Augenklinik

Damit Kinder sehen können - die Klinik in Odisha rettet ihr Augenlicht.

Blindheit ist in Indien ein riesiges Problem. Jeder 60. Inder hat seine Sehkraft verloren. Unzählige leiden unter grauem Star, der - wenn er nicht operiert wird - unweigerlich zu Blindheit führt. Davon sind sogar schon Kinder betroffen.

Wer in Indien sein Augenlicht verliert, hat es schwer. Nur wenige Blinde finden eine Arbeit, viele werden zu Bettlern. Dabei könnte die Sehfähigkeit in vielen Fällen durch Frühbehandlung gerettet werden.

Das DIK unterstützt die Augenklinik unseres Partners NYSASDRI bei Odisha im Nordosten Indiens. Diese Klinik bewahrt viele Menschen, vor allem aber Kinder aus armen Familien durch Operationen vor grausamen Spätfolgen von Erkrankungen der Augen. Oft genügt schon eine ambulante Therapie, um die kostbare Sehkraft zu erhalten.

Ebenso wichtig wie die Behandlung ist es, durch Programme zur Aufklärung und Vorsorge weitere Krankheiten zu verhindern. Deshalb werden auch regelmäßig Aufklärungsveranstaltungen und Reihenuntersuchungen in Beratungsstellen und Schulen durchgeführt. Außerdem werden Vitamin-A-Kapseln an Kinder aus den ärmsten Familien verteilt, um frühzeitige Erblindungen durch Mangelernährung zu vermeiden.

Der Direktor Sarangadhar Samal leistet hier großartige Arbeit; er schickt uns regelmäßig Berichte und bedankt sich bei uns für die großartige Unterstützung!

Um noch mehr Schulen in das Programm der Vorsorgeuntersuchungen einzubinden, bittet das DIK im Namen der Kalinga Augenklinik um Ihre Hilfe!

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung und wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes Osterfest!


Ihre
Marianne Boellinger
1. Vorsitzende DIK e.V.

 
 

 09.08.2016, Indien

Liebe Förderer des DIK e.V.!

Sicherlich fragen sich viele von Ihnen, wie Ihre Spenden eingesetzt werden. Aufgrund unseres Spendenaufrufes in unserem letzten Rundschreiben waren wir in der Lage, dem St. Luke's Leprosarium in Tirunvelli mit unserer Spende für ein neues Blutanalyse-Gerät zu helfen! Das ältere Gerät war unbrauchbar geworden - ein neues wurde dringend für die Behandlung von Leprapatienten benötigt. Die Freude war groß, denn durch Ihre Spende konnte nicht nur ein Semi-Automatic Analyzer für das Labor erworben werden, zusätzlich konnten auch die beiden offenen Brunnen in dem Campus abgedeckt und befestigt werden (dadurch wurde die Sicherheit aller Patienten, Kinder und Mitarbeiter verbessert!)

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Mit Ihrer Hilfe können wir bitterarmen Menschen in Indien durch Früherkennung und kostenlose medizinische Behandlung helfen.

Im St. Luke's Leprosarium erhalten die Kranken neben medizinischer Behandlung spezielle Schuhe und Prothesen, gesundheitliche Aufklärung und eine kleine Starthilfe für ein neues Leben.
Weiterhin kümmern sie sich um Kinder von Leprakranken, so dass diese nicht in Isolation geraten! Sie haben bereits Tausenden an Lepra erkrankten Menschen zurück in ein gesundes, selbstbestimmtes Leben verholfen!

Bis heute werden Lepra-Kranke wie Aussätzige behandelt und gemieden.

Diese Menschen brauchen unsere Hilfe!

Wir und Sie können Ihnen diese Hilfe geben, denn Lepra ist - rechtzeitig erkannt - heilbar!

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir diesen armen Menschen weiterhin helfen können! Vielen Dank!

Berichten möchten wir auch über ein anderes Projekt, das wir mit Hilfe von Ihnen seit vielen Jahren unterstützen:

DEEPAM, Projekt für behinderte Dorfkinder.

Das Deepam-Team leistet dort großartige Arbeit, die wir mit Ihrer Hilfe weiter fördern möchten!

Playground unter den großen Tamarinden-Bäumen Im Januar 1992 wurde begonnen, an drei Nachmittagen pro Woche die von Behinderung betroffenen Kinder aus dem Dorf Kuilapalayam in Tamil Nadu/Südindien zu betreuen. Der Platz unter den großen Tamarinden-Bäumen wurde "Playground" (Spielplatz) genannt. Die Kinder waren begeistert und kamen regelmäßig zu Krankengymnastik, Spielen und handwerklichen Arbeiten. Besonders freuten sie sich auch über einen nahrhaften Imbiss. Polio (Kinderlähmung) war damals weit verbreitet. Im Laufe der Jahre fanden die Kinder mit Polio ihren Weg und fingen an zu arbeiten oder zu studieren.

Die Impfprogramme der indischen Regierung waren erfolgreich, und es wurden in den letzten Jahren keine Kinder mehr gesehen, die an Polio erkrankt sind. Dennoch wurde es notwendig, die Arbeit weiter auszubauen und zu verbessern, um beispielsweise Kinder, die gehörlos oder in ihrer geistigen Entwicklung beeinträchtigt sind, unterstützen zu können.

Vor einiger Zeit hat das Team einstimmig beschlossen, bei Deepam zum Mittagessen keinen geschälten Reis mehr anzubieten. Somit ist Deepam die einzige Schule, die Vollkornreis und einheimische Hirse serviert. Diese sinnvolle Arbeit müssen wir unterstützen!

Die Umstellung war für viele Kinder nicht einfach, weil sie zu Hause nur geschälten Reis essen. Große Mengen von "weißem Reis" werden verzehrt, das Gemüse wird klein geschnitten und lange gekocht und mit scharfen, fettigen Soßen kombiniert.

Traditionell wird wenig Rohkost und Salat verzehrt. Mit dem Angebot an Fastfood, Cola und Eiscreme sind auch die Zivilisationskrankheiten eingezogen. Obwohl in Indien noch viele Menschen hungern, gibt es mehr Diabetiker als in jedem anderen Land der Welt.

Der Tag bei Deepam beginnt mit dem Zähneputzen und dem Morgenkreis, der von verschiedenen Mitarbeitern angeleitet wird, auch von unseren Volontären. Danach gibt es schulische Aktivitäten und Therapien. Je nach Alter und Fähigkeiten erhalten die Kinder Einzelförderung oder lernen in kleineren Gruppen.

Parallel dazu sind einige unserer Mitarbeiter mit Kindern beschäftigt, die mit ihren Angehörigen ambulant zur Physio,- Ergo- oder Sprachtherapie kommen.

Derzeit werden wieder einige mehrfach behinderte Kinder mit autistischen Zügen und Verhaltensauffälligkeiten, deren Eltern viel Anleitung brauchen, behandelt. Fast alle Kinder bei Deepam kommen aus sozial schwachen Familien.

40% der Kinder unter fünf Jahren haben Untergewicht - eine immer noch alarmierend hohe Hungerrate. Es gibt scharfe Kontraste. Die Hälfte der indischen Bevölkerung hat keine eigene Toilette, aber mehr als die Hälfte aller Inder besitzt ein Handy - das Telefonieren mit Handy ist in Indien wesentlich günstiger als in Europa. Nur 67% aller Inder haben einen Stromanschluss. Millionen von Frauen kochen mit gesundheitsschädlichen Brennstoffen. Ein Drittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Bitte helfen Sie uns mit weiteren Spenden, um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen. Ich danke Ihnen!


Ihre
Marianne Boellinger
1. Vorsitzende DIK e.V.

 
 

 07.01.2016, Indien

Liebe Spenderin, lieber Spender,

ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesundes, friedvolles Neues Jahr und bedanke mich bei Ihnen für die bisherige Unterstützung unserer Projekte für hilfsbedürftige Kinder und Familien in Indien.

Leider haben uns nach Weihnachten keine guten Nachrichten erreicht!

In der Millionenstadt Chennai (Madras) haben hunderttausende von Menschen ihre Behausung verlasssen müssen. Ganze Regionen stehen unter Wasser und das Verkehrsnetz ist völlig zusammengebrochen, fast alle Zugangsstraßen und Zugstrecken sind gesperrt. Am Flughafen in Chennai war die Start- und Landebahn überschwemmt und verschlammt. Der Flughafen war tagelang lahm gelegt. Die öffentlichen Schulen sind bereits seit mehr als drei Wochen geschlossen. Dies waren die heftigsten Niederschläge seit hundert Jahren!

Besonders berührt hat mich, dass ebenfalls einige unserer Projekte vom Unwetter heftig betroffen sind!

Vom Good Life Centre haben wir schlimme Nachrichten und Fotos erhalten:
"Neben der regelmäßigen Unterstützung der Aus- und Weiterbildung der Waisenkinder, benötigen wir jetzt von Ihnen Unterstützung für die Überschwemmungs-Opfer nach den jüngsten schweren Regenfällen in Chennai. Sowohl Chennai und die vorstädtischen Gebiete sind stark von den anhaltenden Regenfällen betroffen, und viele arme Menschen haben ihr Hab und Gut verloren und ihre Häuser / Hütten wurden beschädigt oder zerstört.
Mit Ihrer bestehenden Spende hat Good Life Centre bereits die Hilfe für diese Flutopfer begonnen, sowohl im Relief Zentren in Tambaram Stadt und in den umliegenden Dörfern. Wenn es möglich ist, dass DIK uns für diese Mission außerordentlich zusätzlich unterstützen wird, können wir weiter arbeiten, um vielen hilflosen und armen Opfern dieser Naturkatastrophe zu helfen."

Es ist ganz furchtbar, aber es gibt auch viele helfende Hände. Auch in der Stadt haben viele Menschen, die noch im Trockenen sind, ihre Türen und für Essenausgaben geöffnet. Die Arbeit von Cherian Kurian und Baskaran wird auch von freiwilligen Helfern unterstützt.

Betroffen hat es auch das Frauenhaus "Sahodari" unter der Leitung des YWCA in Chennai, das vor Jahren vom DIK gebaut wurde und in dem seither Frauen in Not mit ihren Kindern Zuflucht finden.

Wir wollen besonders diesem Projekt, aber auch den anderen zusätzliche Hilfe zukommen lassen - das ist uns nur mit Ihrer Unterstützung möglich!

Bitte helfen Sie!


Ihre
Marianne Boellinger
1. Vorsitzende DIK e.V.

 
 

 30.11.2015, Auroville

DEEPAM, Projekt für behinderte Dorfkinder

Liebe Freunde und Spender,

ein erlebnisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Im März haben wir mit unseren älteren Kindern und Jugendlichen einen Ausflug nach Kanyakumari unternommen. Dieser Ort liegt an der Südspitze Indiens, wo drei Ozeane zusammentreffen. Kanyakumari ist für seine wunderschönen Tempel berühmt und außerdem für ein besonderes Phänomen: Bei Vollmond steigt der Mond genau bei Sonnenuntergang auf, und bei Sonnenaufgang geht er unter. Auf der Hin- und Rückfahrt haben wir zwei Nächte im Langstreckenzug verbracht, was ein besonderes Erlebnis für unsere Kinder war, die nie zuvor in einem Zug übernachtet haben. Ranjith, der Hörgeräte trägt, meinte der Zug sei zu laut und unser Schulbusfahrer sollte “das Steuer” übernehmen. Mit einem gemieteten Bus sind wir über die Grenze nach Kerala gefahren, wo wir den königlichen Palast mit seinen filigranen Holzarbeiten bewundert haben. Im Zoologischen Garten in Thiruvanthapuram konnten wir außerge-wöhnliche Tiere und Vögel entdecken. Am letzten Tag bekamen alle Jugendlichen ein Taschengeld, womit sie kleine Geschenke für ihre Familie einkaufen durften. Dieser wunderschöne Ausflug wird uns allen in Erinnerung bleiben.

Einige unserer älteren Jungs konnten wir in den letzten Monaten in neue Obhut geben:
Den 16-jährigen Ajai, dessen Mutter an Krebs verstarb (siehe Rundbrief vom Nov. 2014), konnten wir in Bangalore in der Friends of Camphill Gemeinschaft unterbringen. Dort lebt eine indisch-holländische Familie mit 24 erwachsenen behinderten Freunden zusammen unter einem Dach. Es war schwierig für uns, Ajai so weit weg zu schicken, aber wir wissen, dass er dort liebevoll betreut wird, einen geregelten Tagesablauf hat und Training und Fürsorge bekommt. Schnell konnte Ajai neue Freundschaften knüpfen und ist in die Gartenarbeit und beim Backen integriert. Der familienähnliche Zusammenhalt und die regelmäßigen Mahlzeiten sind sehr wichtig für ihn.

Mani ist 24 Jahre alt und konnte in der Regelschule nicht mithalten. In den letzten Jahren haben wir ihn schrittweise als Helfer bei einem Schreiner eingegliedert und Mani kam eine Zeitlang nur noch zum Mittagessen zu Deepam. Falls er ein Problem hat, ist er selbstverständlich immer willkommen.

Suresh ist 25 Jahre alt und hört nichts ohne seine Hörgeräte. Wir haben den zweiten Versuch unternommen, ihn außerhalb zu integrieren und waren froh, Suresh bei einem Installateur unterzubringen, der bereit war ihn für seine Mithilfe zu entlohnen. Nach vier Monaten brachte der Handwerker ihn aber zu uns zurück, da er nicht bereit sei, richtig anzupacken. Suresh soll aber nicht von uns abhängig bleiben, und so haben wir nun bei einem Schreiner angefragt, dessen gehörloser kleiner Sohn bei Deepam Hilfe bekommt. Wir hoffen, dass er dort in Zukunft seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Einige der Älteren haben erfreuliche Fortschritte gemacht:
Sarasu ist gehörlos geboren und hat als eineinhalb Jahre altes Mädchen ihre ersten Hörgeräte von uns erhalten. Jahrelang bekam sie intensive Sprachtherapie. Über die Jahre hinweg gab es viele Tiefschläge wegen ihren schwierigen Familienverhältnissen. Inzwischen ist Sarasu 16 Jahre alt und besucht überwiegend das Life Education Centre in Auroville, wo junge Frauen aus den umliegenden Dörfern ein handwerkliches Training und soziale Bildung erhalten. Sarasu hat dort schneidern gelernt und näht ihre eigenen Panjabis (Hosen mit einem knie-langem Oberteil). Sie ist ein Vorbild für alle unsere Mädchen geworden, die sie bewundern und ihr nacheifern.

Nishant fällt es wegen seiner spastischen Muskeln schwer, seine Beine zu koordinieren. Er ist jetzt 16 Jahre und kam bereits als kleiner Junge zu Deepam, wo er durch intensive Physio-therapie und mit Hilfe von Gehschienen das Laufen gelernt hat. Da er in der Regelschule überfordert war, wählte er auf eigenen Wunsch das Ganztagsprogramm bei Deepam, wo er in Einzelstunden gefördert wird. Allerdings gab es in den letzten Jahren viele Klagen über Nishants Motivation. Doch das hat sich geändert. Zur Zeit bekommt Nishant viel Lob und Beachtung für sein zunehmendes Interesse am Lernen und daran, seine Körper-Übungen zu machen. „Ich möchte aufrecht gehen und groß sein. Jetzt bin ich 5 Feet und 2 Inches groß. Am liebsten mag ich das Computertraining bei Deepam. In Zukunft plane ich, meinen eigenen Laden im Dorf aufzumachen und möchte Ersatzteile und Sim-Karten verkaufen.“

Vanitha war es wegen ihrer Sehbehinderung nicht möglich, in der Regelschule mitzuhalten. 2006 kam sie als eingeschüchtertes Mädchen zu Deepam. Auch nach einer Augenoperation und trotz einer starken Brille hat sie noch Schwierigkeiten beim Lesen und mit Handarbeiten. Weder ihr Vater noch ihr Bruder gehen einer regelmäßigen Arbeit nach und Vanithas Traum war es selbst Geld zu verdienen, um ihre Mutter zu unterstützen. Wir haben überlegt, wie sich das verwirklichen ließe und haben Vanitha 2010 für Arbeiten in der Küche und das Reinigen der Räume angelernt. Nach einer Probezeit haben wir sie bei Deepam angestellt. „Ich verdiene Geld und habe mein eigenes Konto bekommen und kann für meine Zukunft sparen. Gleichzeitig erfahre ich sehr viel Unterstützung. Bei Deepam habe ich gelernt, Handarbeiten zu machen, wie man Tee und Saft zubereitet und alles sauber hält. Auch habe ich hier viele Freundschaften geknüpft und wir unternehmen zusammen Ausflüge, was ich mit meiner Familie nie machen konnte. Doch über meine Zukunft mache ich mir Sorgen – meine Familie möchte mich verheiraten, was ich überhaupt nicht mag.“

Jayasudha wurde mit spastischen Muskeln geboren und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Ihr Vater verstarb jung an einer Krankheit. Ihre Mutter verbrannte bei einem tragischen Unfall, weil die Schwiegermutter absichtlich ein Feuer im Haus verursacht hatte. Jayasudha hat nie die Schule besucht. „Ohne die Unterstützung von Deepam wäre ich längst nicht mehr am Leben. Hier bekomme ich Gesundheitsfürsorge und regelmäßige Krankengymnastik. Ich werde nie vergessen, wie ich mit 28 Jahren mit Hilfe von Gehstützen meine ersten Schritte gemacht habe. Ich hatte Tränen in den Augen und kann nicht beschreiben wie glücklich ich mich gefühlt habe. Bei Deepam habe ich stricken, malen und singen gelernt. Auch habe ich Tamil lesen und schreiben gelernt und ein wenig Englisch. Ich bin stolz darüber, in der „Mädchenklasse“ sein zu dürfen, wo Selvi uns etwas über unseren Körper, sowie über Gesundheit und Ernährung beibringt. Demnächst werden wir den Kindern bei Deepam unser neues Projekt über Umweltschutz vorstellen. Am Wochenende kann ich es kaum erwarten, montags wieder meine Freundinnen bei Deepam zu treffen, die sich so sehr um mich kümmern.“

Unsere Kinder und Mitarbeiter*innen möchten sich bei Ihnen für Ihre fortwährende Unterstützung bedanken und wünschen Ihnen besinnliche Weihnachtstage!

Angelika Ehrle & Lawrence Selvi

 
 

 15.05.2015, Indien



Liebe Freunde und Förderer des DIK.

Zu erblinden ist für jeden Menschen, egal welchen Alters, ein schwerer Schicksalsschlag. Jedoch berührt es mich am meisten, wenn Kinder ihr Augenlicht verlieren – schließlich haben sie noch ihr ganzes Leben vor sich.

Wir können nur versuchen nachzuempfinden, was es für ein kleines Kind bedeutet, blind zu werden. Und wo finden mittellose Eltern kostenlose Hilfe für Ihr Kind?

Allein in dem von uns geförderten Projektgebiet, im indischen Bundesstaat Orissa erblinden jährlich über 100.000 Menschen. 60 Prozent davon am leicht zu behandelnden Grauen Star - der häufigsten Ursache für Blindheit.

Eine Sehbehinderung in früher Kindheit wirkt sich negativ auf das Leben dieser Kinder aus. Blinde Mädchen und Jungen in Indien lernen nie Lesen und Schreiben. Vielen bleibt der Schulbesuch verwehrt und somit auch der Zugang zu Bildung.

Das DIK hat sich zum Ziel gesetzt, mittellosen, kranken und verlassenen Kindern zu helfen. Dabei ist oberste Priorität die Bildung und Gesundheit dieser Kinder zu fördern, so dass sie stabilisiert werden und auf eigenen Beinen stehen können.

Eine gesetzliche Krankenkasse wie bei uns in Deutschland gibt es in Indien nicht. Für die Ärmsten sind eine augenärztliche Operation am Grauen Star und sogar eine Brille unerschwinglich! Dabei kostet eine Sehhilfe nur umgerechnet acht Euro und eine Operation am Grauen Star nur 30 Euro!

Die Kalinga Augenklinik ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Ort des Lichtes. Dort leistet Sarang SAMAL mit Ihren Spenden großartige Arbeit und konnte schon vielen Kindern durch Augenoperationen wieder zum Sehen verhelfen.

Eines der Kinder, deren Augenlicht gerettet werden konnte, ist der 10 Monate alte Priyanshu Prakash.

Bitte entnehmen Sie Details über diese Arbeit der Homepage www.kalingaeyehospital.org.

Mr. SAMAL hat in Orissa ein Kinderheim gebaut, in dem 180 Mädchen wohnen und versorgt werden können. Doch hier fehlt eine Toilettenanlage, die bis zum Sommer fertig gestellt sein soll. Er hat uns mitgeteilt, dass er für diese Toiletten noch dringend 1.500,00 EUR benötigt.

Bitte unterstützen Sie uns, damit wir ihm das restliche Geld überweisen können. Es ist so wichtig, dass die Mädchen nicht in die Felder gehen müssen und damit Gefahren ausgesetzt werden!

Nur mit Ihrer Hilfe können wir die Projekte in Indien weiterhin fördern und so das Leben vieler Menschen zum Besseren wenden!

Am Sonntag, 19.04.15 kam es bei einer Fernsehübertragung von vielen Journalisten zum Ausdruck, dass oftmals gerade die kleineren Hilfswerke schneller und effektiver viel mit ihrer Hilfe erreichen.

Abschließend bitte ich noch um Entschuldigung, dass die Spendenbescheinigungen in diesem Jahr aufgrund von einer Umstellung verspätet verschickt wurden. Wir hoffen auf Ihr Verständnis!

Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin.

 
 

 31.03.2015, Auroville

DEEPAM, Projekt für behinderte Dorfkinder

Liebe Freunde und Spender,

unsere motivierten deutschen Volontärinnen möchten ihre Erfahrungen mit Ihnen teilen. Schnell haben sie eigene Aufgaben übernommen und fühlen sich bei uns sichtlich zu Hause.

Malina erzählt von ihrer Arbeit bei Deepam:
„Besonders der Stick-Unterricht, den ich von meiner Vorgängerin übernommen habe, bereitet mir viel Freude. Dies ist eine wunderbare Möglichkeit, die Feinmotorik und Konzentrationsfähigkeit zu üben. Für einige unserer SchülerInnen ist es bereits eine Herausforderung, den Faden in die Nadel zu fädeln. Ich versuche einerseits, die Schwächeren in ihren Fähigkeiten zu fördern, und andererseits, die Fortgeschrittenen zu fordern. Die älteren Mädchen haben begonnen, Blumenmuster und Mandalas zu sticken. Wir wollen die bestickten Stoffstücke sinnvoll verwerten, beispielsweise, um T-Shirts oder Taschen zu verschönern.
Außerdem begleite ich eine Gruppe von Kindern regelmäßig zum Botanischen Garten in Auroville, wo sie lernen warum es wichtig ist, den tropischen Regenwald wieder aufzuforsten und Wasser zu sparen. Zum Thema Umweltbewusstsein gibt es dort ein auf lokale Schüler abgestimmtes Programm. Unsere Kinder dürfen frei mit heruntergefallenen Blättern, Stöcken, Steinen, Samen, Blüten und Erde experimentieren, fast alles ist erlaubt. Sie entspannen sich in der Natur sichtlich und kreieren wunderschöne Kunstwerke.”

Hannah berichtet von ihrer Arbeit bei Deepam:
“Bei einem Ausflug zur „Solitude Farm“ in Auroville waren wir über die Vielfalt der einheimischen Sorten an Obst, Gemüse, Reis und Hülsenfrüchten erstaunt. Insbesondere die Papaya-Ernte, bei der die Früchte mit einem Stock angestupst und von einer anderen Person aufgefangen werden, hat allen viel Spaß bereitet. Seither bringe ich einige unserer Älteren regelmäßig zur Mitarbeit auf die Farm. Sie lernen, sorgfältig Setzlinge in Töpfchen zu pflanzen und sind mit Eifer und Freude dabei, mit bloßen Händen in der Erde zu buddeln.
Ein Kind, um das ich mich besonders kümmere, ist Nandini. Sie ist zwölf Jahre alt, sieht jedoch wesentlich jünger aus und ist in ihrer gesamten Entwicklung verzögert. Sie ist ein quirliges und aufgewecktes Mädchen, das aufgrund ihres eingeschränkten Wortschatzes ihre Bedürfnisse auch mit Hilfe von Körpersprache ausdrückt. Dank ihrer Motivation sprudeln nun aber täglich mehr Worte aus ihrem Mund. In meiner Klasse vermittle ich Nandini auf spielerische Weise die Zahlen von eins bis zehn. Sie lernt auch, die Farben zu unterscheiden sowie Bilder und Formen zuzuordnen. Fädelspiele helfen, Nandinis Feinmotorik zu verbessern, während Bewegungsspiele ihren Gleichgewichtssinn und ihr Körpergefühl fördern. Von Ballspielen ist Nandini fasziniert - da Fangen noch schwierig ist, spielen wir mit Luftballons, die sie, vor Begeisterung durch den Raum hüpfend, in der Luft zu halten versucht. Nandini ist leicht ablenkbar; es ist wichtig, sie immer wieder zu ermuntern, sich auf Aufgaben zu konzentrieren und sie zu Ende zu bringen. Aber mit ihrem zarten und fröhlichen Wesen ist sie für uns ein Sonnenschein!”

Nandinis Vorgeschichte: Dieses Mädchen, das so unbekümmert sein kann, hatte keinen guten Start ins Leben. Während der Schwangerschaft übergoss ihre Mutter sich mit Kerosin und zündete sich selbst an. Mit großflächigen Brandwunden, glücklicherweise nicht im Gesicht, lag sie lange im Krankenhaus. Per Kaiserschnitt kam Nandini dann als Frühchen zur Welt. Ihr alkoholabhängiger Vater kümmert sich kaum um die Familie. Nandini ist häufig unbeaufsichtigt auf der Straße, ungewaschen, vernachlässigt, ohne regelmäßige Mahlzeiten. Sie kam bereits als Baby – leider unregelmäßig - zur Therapie. Kontinuierlich kommt sie erst, seit wir sie mit sieben Jahren in die Ganztagsgruppe eingliedern konnten. Seither hat sie große Fortschritte gemacht.

Was Kummer und Leid angeht, hat Angelika durch ihre langjährige Arbeit mit Kindern aus den umliegenden Dörfern ein “dickes Fell” bekommen, dennoch verfolgen sie einzelne Schicksale weit über ihre Arbeitszeit hinaus. Zwei aktuelle Geschichten möchte sie mit Ihnen teilen:

“Der fünfzehnjährige lernbehinderte Ajai hat vor Weihnachten seine krebskranke Mutter verloren, die zuvor die Familie zusammengehalten hat. Ajais älterer Bruder treibt sich herum und neigt zu Gewalttätigkeit. Sein Vater ist Maurer; er geht nach der Arbeit trinken und kommt erst spät heim, um zu kochen. Ajai wird nicht erwartet, wenn er von Deepam nach Hause kommt. Sich alleine überlassen, hat er begonnen, im Dorf herum zu irren und wir sind sehr besorgt, dass er mit seinem sanften Wesen an falsche Menschen gerät. Es gibt kein Heim in der Nähe, das bereit ist, Ajai aufzunehmen. Wichtig finden wir, dass er weiterhin in unser Ganztagsprogramm integriert bleibt. Deepam ist wie ein stabiles Zuhause für ihn, das wir ihm nicht entziehen möchten. Öfter sehe ich, wie Ajai von Herzen lacht und sich über etwas freut - dann betrachte ich ihn verstohlen, mit Bewunderung und Hochachtung dafür, wie er sein Schicksal trägt.

Die dreijährige Mahithra kommt erst seit Februar zur Behandlung. Sie ist ein hübsches Mädchen, das ich aufgrund ihrer Körpergröße und ihres Entwicklungsstandes auf höchstens 18 Monate geschätzt hätte. Mahithra wurde zu früh und mit mehrfachen Behinderungen geboren. Sie reagiert auf Ansprache und zeigt Vorlieben, kann beide Hände unbeholfen benutzen und strampelt mit den Beinen. Sprechen und sich eigenständig vom Fleck fortbewegen kann sie nicht. Mit zwei Jahren erkrankte sie obendrein an Hirnhautentzündung und leidet seither an schweren spastischen Anfällen. In regelmäßigen Abständen, oft mehrmals hintereinander, überstreckt sich ihr kleiner Körper wie ein Bogen und sie versteift sich von den Zehen bis zum Nacken, bis ihre Muskeln sich nach wenigen Minuten wieder entspannen. Diese Attacken überfallen sie regelrecht; selbst im Schlaf. Auch die Muskeln im Mund und Rachen sind betroffen, so dass Mahithra nur passierte Nahrung zu sich nehmen kann. Das Schlucken ist mühsam für sie, und Ihre Mutter braucht eine Engelsgeduld, um ihr Kind mit einem kleinen Plastiklöffel zu füttern. Uns ist es wichtig, Mahithras Mutter zu stützen, die Tag und Nacht mit der Pflege ihrer Tochter beschäftigt ist. Da Mahithra ihre Umwelt kaum selbst erforschen kann, bieten wir ihr viele Reize an, um die Sinne und das Nervensystem zu stimulieren: Dinge zum Sehen, Riechen, Hören, und Be-Greifen.“

Hier wird es bereits wieder sommerlich heiß und wir können beobachten, wie sich die Zugvögel, die hier in den Tropen überwintert haben, auf ihre weite Reise begeben. Bald werden Sie bei Ihnen in Europa eintreffen.

Unsere Kinder und Mitarbeiter senden Ihnen herzliche Grüße aus dem warmen Indien,

Angelika Ehrle & Lawrence Selvi


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